| 141 | | === Variante I (Aleχ) === |
| | 138 | === 1. Ansatz: Anordnung nach Regionenzuordnung (Aleχ & Peter) === |
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| | 140 | Diese Gruppe von Vorschlägen verfolgt einen sehr ähnlichen Ansatz wie der bisherige Status quo und verändert möglichst wenig, die ersten drei Ebenen gar nicht (bis auf den optionalen Tausch ¨↔↻). Die Zeichen werden grob nach Regionen und dem Aussehen eingeteilt. Dabei soll ein gut merkbares Schema entstehen, das aber gleichzeitig die wichtigsten Diakritika auf den ersten vier Ebenen verfügbar macht. |
| | 141 | |
| | 142 | Im Gegensatz zum 2. Ansatz sind die Merkschemata nicht ausschließlich auf das Aussehen der Zeichen bezogen. |
| | 143 | Vorteil: Zu gleichen Sprachen gehörige Zeichen liegen meist auf derselben Ebene oder nur über wenige Ebenen verteilt. Das kommt Schreibern dieser Sprachen zugute. |
| | 144 | Nachteil: Schreiber, die nicht wissen, zu welcher Region ein Zeichen gehört, können sich dessen Position evtl. nicht so gut merken. Das betrifft Leute, die oft Diakritika vieler verschiedener Sprachen benutzen, ohne diese Sprachen zu kennen (z.B. für Namen). |
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| | 146 | Im Gegensatz zum 3. Ansatz werden die toten Tasten T1, T2 und T3 im Wesentlichen gleich behandelt. Dadurch liegen einige oft benutzte Zeichen auf T1 und damit schlechter. Z.B. liegt die Tilde ~ auf T1, weil sie bezüglich der Merkschemata zum Zirkumflex ^ gehört; T1 ist aber die am schlechtesten erreichbare tote Taste. |
| | 147 | |
| | 148 | ==== Tausch ¨↔↻ ==== |
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| | 150 | Optional ist in jedem Fall der Tausch ¨↔↻. Aufgrund der generell positiven Resonanz ist er im Folgenden bereits berücksichtigt. Er ist allerdings unabhängig von den Vorschlägen. |
| | 151 | |
| | 152 | Vorteile: |
| | 153 | * das Trema passt besser auf die zweite Ebene. |
| | 154 | * ↻ passt auch von der Bedeutung gut auf die „Programmierebene“ |
| | 155 | * ↻ wird (neben Buchstaben) am häufigsten mit Zeichen aus der dritten (z.B. ↻] → ␣) oder sechsten (↻⊂ → ⊃) Ebene kombiniert. Wenn es auf die dritte Ebene kommt, kann man den Modifier stehen lassen (selbst wenn das zu drehende Zeichen auf der linken Seite liegt, da man den sehr gut positionierten linken Mod3 auch dann noch relativ bequem benutzen). Für die 6. Ebene genügt ein zusätzlicher Mod4. |
| | 156 | |
| | 157 | Nachteile: |
| | 158 | * eine Änderung auf Ebene 2 so kurz vor der Fertigstellung ist eventuell nicht wünschenswert. |
| | 159 | |
| | 160 | ==== Variante I (Aleχ) ==== |
| 175 | | Erklärung: Da die Tasten (T1–T3) dem Aussehen des Diakritikums zugeordnet werden, werden ähnlich aussehende Diakritika unabhängig von ihrer Bedeutung auf diesselbe Taste gelegt. Da die Ebenen der Bedeutung des Diakritikums zugeordnet werden, kommen ähnlich funktionierende (in ähnlichen Regionen vorkommende, einem gemeinsamen Thema zugehörige) Diakritika auf |
| 176 | | die gleiche Ebene. Die drei Kriterien für die Tasten sind dabei: |
| 177 | | T1: Auf und ab (man könnte mit ein wenig guten Willen auch den Ring darunter zählen) |
| 178 | | T2: Abwärts oder punktig |
| 179 | | T3: Aufwärts oder strichig |
| | 194 | Erklärung: |
| | 195 | * Die Tasten (T1–T3) werden dem Aussehen des Diakritikums zugeordnet. Ähnlich aussehende Diakritika werden unabhängig von ihrer Bedeutung auf diesselbe Taste gelegt. |
| | 196 | * Die Ebenen werden der Bedeutung des Diakritikums zugeordnet. Ähnlich funktionierende (in ähnlichen Regionen vorkommende, einem gemeinsamen Thema zugehörige) Diakritika kommen auf |
| | 197 | die gleiche Ebene. |
| 189 | | Kritik an Vorschlag I anhand der Sichtweise der Erklärung von Vorschlag II (dies ist ja eine komplett andere Sichtweise): |
| 190 | | * Die Punkte unten und oben liegen auf verschiedenen Tasten, obwohl ihre Geometrie (Punkt) gleich ist. Der Punkt oben sollte auf T2. |
| 191 | | * Gleiches gilt für Breve und Caron. Oder bin ich der einzige, der sie (vom Aussehen her) als ähnlich ansieht? Hans-Christoph schien eher den Gegensatz rund/eckig hervorzuheben. |
| 192 | | * Das Thema „Punkte“ für die Ebene 6 wäre eines, das sich auf die Form der Zeichen bezieht und nicht auf deren Funktion und damit eine Ausnahme. |
| 193 | | |
| 194 | | === Variante III (Aleχ) === |
| | 208 | ==== Variante III (Aleχ) ==== |
| 218 | | === Appendix: Vertauschung von ↻ und ¨ === |
| 219 | | Peter merkte an, dass das Trema ¨ ist momentan auf der „nordischen“ Ebene ist, |
| 220 | | das wir aber für die skandinavischen Zeichen ä und ö eigene Tasten haben. |
| 221 | | Damit würde das Trema besser zu der „westeuropäischen“ Ebene 2 passen (˜¸, bisher „Süden“). |
| 222 | | Es wird wohl vor allem für ï (Zaïre) und ë (Joyeux Noël!, Citroën) benutzt. |
| 223 | | Da man das ↻, das momentan sehr wichtig geworden ist, nicht zu schlecht stellen will, |
| 224 | | sollte es höchstens auf Ebene 3, also bietet sich ein einfaches Tauschen an. |
| 225 | | ↻ ist ja auch eine Funktion und die dritte ist ja auch die „technischere“ Programmierebene. |
| 226 | | Außerdem passen ˚ und ↻ ganz gut zusammen. |
| 227 | | |
| 228 | | Diese Vertauschung ist unabhängig von den anderen Vorschlägen. |
| 229 | | |
| 230 | | Vorteile: |
| 231 | | * das Trema passt besser auf die zweite Ebene. |
| 232 | | * ↻ wird (neben Buchstaben) am häufigsten mit Zeichen aus der dritten (z.B. ↻] → ␣) oder sechsten (↻⊂ → ⊃) Ebene kombiniert. Wenn es auf die dritte Ebene kommt, kann man den Modifier stehen lassen (selbst wenn das zu drehende Zeichen auf der linken Seite liegt, da man den sehr gut positionierten linken Mod3 auch dann noch relativ bequem benutzen). Für die 6. Ebene genügt ein zusätzlicher Mod4. |
| 233 | | |
| 234 | | Nachteile: |
| 235 | | * eine Änderung auf Ebene 2 so kurz vor der Fertigstellung ist eventuell nicht wünschenswert. |
| 236 | | |
| 237 | | == Anordnung der Toten Tasten nach der äußeren Form == |
| 238 | | |
| 239 | | === Martins Vorschlag === |
| | 232 | === 2. Ansatz: Anordnung nach der äußeren Form === |
| | 233 | |
| | 234 | Im Gegensatz zum ersten Ansatz ist hier die Merkbarkeit das höchste Kriterium, die Anordnung nach Häufigkeit spielt eine untergeordnete, die Anordnung nach Regionen gar keine Rolle. |
| | 235 | |
| | 236 | Vorteil: Die Merkschemata sind auch für Leute nachzuvollziehen, die nicht wissen, welches Zeichen welcher Region zugeordnet wird. |
| | 237 | Nachteil: Schreiber einer bestimmten Fremdsprache suchen deren Diakritika über viele Ebenen hinweg. (Das kann aber auch bei den Vorschlägen des Ansatzes 1 passieren, z.B. Polnisch: ´, ¸, /, ˙ auf den Ebenen 1, 2, 3, 4/6) |
| | 238 | |
| | 239 | Die Diskussion dreht sich vor allem um die zwei Fragen, ob man |
| | 240 | a) sich eine Zuordnung Ebenen ↔ Regionen merken kann und |
| | 241 | b) ob ganze Sprachen mit Neo getippt werden, die dann natürlich bevorzugt Diakritika nur einer Ebene verwenden wollen. |
| | 242 | Martin verneint beides, Peter argumentierte hingegen für „ja“. |
| | 243 | |
| | 244 | ==== Variante IV (Martin) ==== |
| | 254 | Vorteile des konkreten Vorschlags: |
| | 255 | * seltenere Zeichen befinden sich auf der schlecht erreichbaren T1 und |
| | 256 | auf den Ebenen 5 und 6 |
| | 257 | * gute Merkbarkeit |
| | 258 | * Merkschemata nur auf Aussehen bezogen |
| | 259 | |
| | 260 | Nachteile: |
| | 261 | * Einige Zeichen liegen zu gut: ° auf Ebene 1, obwohl er eigentlich nur als å in Skandinavisch und ů in Tschechisch benutzt wird. Und der Haken auf Ebene 3, obwohl er beinah nur für IPA, Vietnamesisch und Afrikanisch benutzt wird. |
| | 262 | * Demgegenüber liegt ˙ eher schlecht: auf T1(5). Benutzt wird ˙ für polnisch ż und türkisch ı, İ. |
| | 263 | * die spiritus ᾿῾ liegen nicht mehr beide auf der Griechen-Ebene (schlecht z.B. für eine Modularisierung) |
| | 264 | |
| | 265 | === 3. Ansatz: Anordnung nach guter Erreichbarkeit === |
| | 266 | |
| | 267 | Dieser Ansatz hebt hervor, dass T1 (links neben der 1) schlechter erreichbar ist als T2 und T3. Einerseits liegt es weiter entfernt von der Grundposition, andererseits liegen die Modifier auf der rechten Seite, die man mit T1 ja drücken würde, schlechter als die auf der linken Seite. Und drittens werden die meisten Diakritika mit Vokalen kombiniert, die ja links liegen. |
| | 268 | Man kann also die Position T1(1) schlechter ansehen als z.B. T2(4), obwohl bei letzterer ein Modifier gedrückt werden muss. |
| | 269 | |
| | 270 | Wir waren uns allerdings nicht einig, wie schwerwiegend die schlechte Lage von T1 ist. |
| | 271 | |
| | 272 | ==== Variante V (Florian) ==== |
| | 273 | |
| | 274 | || || T1 || T2 || T3 || |
| | 275 | || Ebene 1 ||°||`||´|| |
| | 276 | || Ebene 2 ||/||¸||¨|| |
| | 277 | || Ebene 3 ||˘||↻||˜|| |
| | 278 | || Ebene 4 ||¯||ˇ||ˆ|| |
| | 279 | || Ebene 5 ||˞||῾||᾿|| |
| | 280 | || Ebene 6 ||.||˙||˝|| |
| | 281 | |
| | 282 | Vorteile: |
| | 283 | * Gute Erreichbarkeit aller wichtigen Zeichen, da sie sich auf T2 und T3 befinden. |
| | 284 | * unwichtigere Zeichen liegen zunächst auf T1, dann auch auf den Ebenen 5 und 6. |
| | 285 | |
| | 286 | Nachteile: |
| | 287 | * kein einfaches Merkschema (obwohl durchaus zusammengehörige Zeichen auch beieinanderliegen) |
| | 288 | * bei allgemein seltenen Zeichen wie den Diakritika ist Merkbarkeit evtl. wichtiger als gute Erreichbarkeit |
| | 289 | |