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Datensammlung für meinen Erfahrungsbericht

Diese Seite dient mir erst mal zur Datensammelei, bevor ich alles vergesse.

Nach 20 Jahren Adler Such System wollte ich 10 Finger tippen lernen bevor ich 30 werde. Nachdem ich das schon häufiger versucht hatte, und ich immer wieder auf mein altes 6 Fingersystem zurückgegangen bin, sowie es etwas schneller nötig war, sah ich mich gezwungen mein System nachhaltig auszubremsen und habe ein Microsoft Natural 4000 Tastatur gekauft. Sieht schräg aus, hat einen beschissenen Anschlag (bin auf IBM Thinkpad oder cherry auf anhieb 30 KpM schneller) aber ich hatte keine Ahnung mehr wo die Tasten lagen. Umstellung auf 10 Finger hat geklappt.

Hatte mir früher schon mal neo 1 angeschaut, das hatte aber für mich keine Vorteile. Zum programmieren habe ich einfach auf englisches/britisches Layout umgestellt. Dann war ich 2 Wochen krank und da hat es mich gepackt und habe jeden Tag geübt. Das war sehr schwer. 14 Tage, fast jeden Tag 10000 Zeichen pro Tag. Meistens etwas mehr, selten etwas weniger. Nach 10 Tagen dachte ich mein Hirn sei amputiert, wenn ich mit jemandem chatten wollte.

Was noch schwer fällt nach 10 Wochen: Große Buchstaben. Die Hand die Shift drücken muß geht zu shift. Dumm nur, wenn das auch die Hand ist, die den Buchstaben drücken sollte :-) Ein Beispiel: U. U ist in QWERTZ auf der rechten Hand. Will man ein großes U haben, drückt man mit der linken auf shift. Lernt man Neo macht die linke Hand erst mal genau das gleiche, bis das Signal kommt „OK, shift gedrückt. Nun bitte ‚u‘“ Und dann geht das irgendwie nicht.

Aktuelle Geschwindigkeit: 2009-05-06 ss 350/62/3 ts 3.3/440

Was furchtbar ist. Das Paßwort um die Platte beim booten zu entschlüsseln, habe ich 2 mal drin. Einmal in QWERTZ, einmal in NEO. QWERTZ geht gerade gar nicht mehr.

Programmen die ich nutze: tipp10 am Anfang, inzwischen nicht mehr. Wenn ich mich vor 3 Buchstaben vertippt habe, will ich auch 3 löschen, einfach weil die Finger das so wollen. Das geht da nicht wirklich. ktouch immer mehr. Inzwischen übe ich fremde Texte wie von Schiller die Glocke oder ähnliches. Da hat der Geist zwischendurch genug zu denken und ich denke nicht zuviel über mein Schreiben. Auf diese Art komme ich mal dazu Dinge anzuschaun, die ich nie im Bett oder auf der Couch lesen würde.

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