| 5 | 5 | Nach der anfänglichen Durststrecke empfand ich das neue Layout jedenfalls schon bald als sehr angenehm. Die Bewegungen der Finger sind unter neo viel geschmeidiger als unter QWERTZ. Die dritte Ebene mit den verschiedenen Klammerpaaren ist großartig, die vierte Ebene mit dem Zahlenblock und den Steuerungstasten geradezu genial. Mittlerweile bin ich mit neo recht flüssig unterwegs, auch beim Chatten, Tippfehler gibt es natürlich noch immer, und selbst nach Monaten passiert es mir noch dann und wann, dass ich beim schnelleren Schreiben urplötzlich und ungewollt ins QWERTZ-Layout zurückfalle. Aller Anfang ist schwer, aber Übung macht den Meister, und insbesondere zu Beginn ist ein gerüttelt Maß an Konzentration notwendig. Es braucht einfach seine Zeit, bis die Finger die Bewegungen zu den Tasten selbstständig ausführen können, ohne dass man darüber nachdenken muss. Wer meint, er könne innerhalb kürzester Zeit den Umstieg schaffen, der wird mit diesem hehren Ziel fraglos auf die Nase fallen. Es gilt, Zeit zu investieren und sich zugleich sehr frühzeitig vom bekannten QWERTZ-Layout zu verabschieden. Tagsüber im Job QWERTZ tippen und abends zuhause mit neo – das wird nicht funktionieren. Gut beraten ist der, der seinen Urlaub zuhause für die ersten Gehversuch mit neo nutzt, und wenn man dann nach drei Wochen in den Job zurückkehrt, dann wird es wohl oder übel erst mal ein bisschen gemächlicher vor sich gehen. Der Umstieg ist eine längerfristige Angelegenheit, aber lohnen tut er sich allemal, denn die Vorteile, die neo mitbringt, sind auf lange Sicht sehr wertvoll. Zusammenfassend sage ich daher: |