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25/03/09 23:56:39 (17 years ago)
Author:
Erik Streb del Toro
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türkisch-f ist auch ergonomisch. und das schon seit 1955

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  • Geschichte

    v16 v17  
    1 
    2 == Historisches – oder: Wie alles begann ==
     1[[PageOutline(2-3)]]
     2= Historisches – oder: Wie alles begann =
    33Die meisten von Ihnen haben vor sich eine sogenannte QWERTZ-Tastatur liegen, auf der Sie schreiben und der Meinung sind, diese Tastatur wäre gut so und hätte sich irgendwie nach ergonomischen Gesichtspunkten entwickelt. Falsch.
    4 
    54
    65== QWERTZ ==
     
    3231Von der Dvorak-Tastatur gibt es mehrere Varianten, die auf verschiedene andere Sprachen angepasst wurden, für das Deutsche gleich zwei verschiedene: Typ I (oder 2002) und Typ II (siehe die Seite von [http://www.conitzer.de/dvorak/layouts.html Conitzer].
    3332In vielen Computern/Betriebssystemen ist das Dvorak-Tastaturlayout bereits implementiert, man braucht es nur zu aktivieren (Mac, Linux, Windows, …), doch bis zum heutigen Tag wird es nur relativ wenig verwendet. [http://de.wikipedia.org/wiki/Dvorak-Tastaturbelegung Weitere Infos auf Wikipedia]
     33
     34Die ''Türkisch-F''-Tastaturbelegung wurde im Jahr 1955 von '''Erim Tuna''' entworfen und basiert auf statistischen Analysen der ''Türkischen-Sprach-Akademie'' (TDK) zu Buchstabenhäufigkeiten in der türkischen Sprache, wobei der Tippaufwand gleichmäßig auf beide Hände verteilt ist (49 % links, 51 % rechts). Auffällig – aber zufällig – ist hier die Ähnlichkeit der Belegung der Vokale auf der linken Seite: u, i, a, e, ö liegen wie bei Neo 2. Auch z, q und y liegen ähnlich.
     35Heute ist jedoch die vom QWERTY abstammende Türkisch-Q-Belegung die weiter verbreitete bei Türkisch-Schreibern. Nur noch ältere Menschen verwenden die ergonomische Türkisch-F-Variante, weil diese heute nicht mehr in der Schule beigebracht wird.
     36[[BR]]^Quellen: Englische Wikipedia und http://www.latkey.com/keyboard_stickers.asp?SubCat=61
    3437
    3538'''Helmut Meier''' schrieb 1964 einen Aufsatz über ein „europäisches“ Layout. Dieses sollte Platzhalter für länderspezifische Sonderzeichen enthalten. (Helmut Meier; Deutsche Sprachstatistik; Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1964; ISBN 3 487 00735 5; Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr, Signatur MAG / F 28 315)