Changes between Version 16 and Version 17 of Layoutunabhängigkeit
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Layoutunabhängigkeit
v16 v17 12 12 == Passwörter == 13 13 Wer ab und zu mal an Rechnern sitzt, die einen Login verlangen kennt auch dieses Problem. Das eigene Layout wird erst nach dem Login zur Verfügung gestellt. Man ist also gezwungen auf die Tastatur zu schauen, langsam zu tippen und muss in Kauf nehmen, dass Personen die daneben sitzen oder Überwachungskameras mitlesen können. 14 Eine Abhilfe schafft die Variante, dass man für seine Passwörter nur Zahlen nimmt. Da diese bei Neo und bei Q WERTZgleich liegen, braucht man nicht darauf achten, welches Layout gerade eingeschaltet ist. Wer etwas Kreativität beim Ausdenken von Zahlen braucht, kann unter Linux dazu das Programm apg befragen. Eine Abfrage würde etwa so aussehen:14 Eine Abhilfe schafft die Variante, dass man für seine Passwörter nur Zahlen nimmt. Da diese bei Neo und bei Qwertz gleich liegen, braucht man nicht darauf achten, welches Layout gerade eingeschaltet ist. Wer etwas Kreativität beim Ausdenken von Zahlen braucht, kann unter Linux dazu das Programm apg befragen. Eine Abfrage würde etwa so aussehen: 15 15 {{{ 16 16 apg -a 1 -M N -m 20 -s … … 31 31 Ein offensichtlicher Nachteil ist natürlich, dass die Qualität der Passwörter durch den eingeschränkten Zeichenvorrat erheblich schlechter wird und ein Angreifer, der weiß, dass man nur bestimmte Zeichen verwendet, weniger (Rechen-)Aufwand hat, um das Passwort zu brechen. Dagegen hilft natürlich ein längeres Passwort, was allerdings den Nachteil hat, dass es sich nicht so leicht merken lässt. Damit das Passwort noch sicher bleibt sollte es daher mindestens 20 Stellen lang sein (= 10^20^ mögliche Passwörter)! Nimmt man die Zeichen »/*-+,« (die mit auf dem Ziffernblock liegen) noch mit dazu, braucht man immer noch mindestens 17 Stellen (= 15^17^ = 0,985 ∙ 10^20^ mögliche Passwörter). 32 32 33 Weitere Zeichen, die bei Neo gleich sind wie bei QWERTZ sind »mM.«. Damit ergeben sich 18 unterschiedliche Zeichen und man benötigt nur noch 16 Stellen (= 18^16^ = 1,21 ∙ 10^20^), um ein sicheres Passwort zu bekommen, was etwa die gleiche Sicherheit von 12 zufälligen Groß- und Kleinbuchstaben hat (= (2 ∙ 26)^12^ = 52^12^ = 3,91 ∙ 10^20^).34 35 {{{36 # Das Programm apg hat eine Grenze von maximal 93 ausschließbaren Zeichen,37 # deshalb ist die Befehlszeile so lang und die generierten Passwörter nicht38 # mehr ganz so zufällig:39 apg -a 1 -s -m 13 -E 'xvlcwkhgfqßuiaeosnrtdyüöäpzbjXVLCWKHGFQUIAEOSNRTDYÜÖÄPZBJ|`-_~\;:!"§$%&/()={[]}+*#@<>' | sed -e 's%\^%m%g' -e "s%'%M%g" -e 's%?%.%g'40 }}}41 42 Beispielausgabe:43 {{{44 # es werden immer 6 Passwörter ausgegeben, von denen45 # man sich eines (das Schönste, Einfachste, Beste) aussuchen kann46 8180..M423M9947 .m3.2253M68.348 mm58706.MM.m349 ..,1637.7.10250 ..58.mM278.7151 ,3..26M40.4.652 }}}53 54 33 -------------- 55 34
