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hilfe, bekannte probleme

Neo 2 für Linux

Hier gibt es ganz kurze und auch ausführliche Anleitungen. Außerdem gibt es in der FAQ eine eine Liste der bekannten Probleme unter Linux. Ansonsten gibt es hier noch Hilfe: Neo-Hilfe.

Neo Version 1.0 ist schon dabei

Seit ca. 2 Jahren ist Neo bei jeder Linux-Distribution dabei. Allerdings bisher nur die Version 1.0. Um diese zu aktivieren, reicht es in der Konsole (Terminal) folgendes einzugeben:

setxkbmap de neo

oder man stellt unter Gnome bzw. KDE in den Einstellungen der Tastatur auf die Belegung Deutsch in der Variante Neo Style um.

Neo Version 2: Ganz kurz, zum Ausprobieren (nicht permanent)

  1. Zuerst die Datei neo_de.xmodmap herunter laden und z. B. auf dem Desktop (/home/gerhard/Desktop, wobei gerhard hier nur ein Beispiel für den Benutzernamen ist) speichern.
  2. Eine Konsole öffnen (auch Terminal genannt, z. B. gnome-terminal oder xterm) und folgendes eingeben (dann ist Neo aktiv!):
    cd /home/gerhard/Desktop # Kommentar: Hier das Verzeichnis angeben, wo sich die xmodmap-Datei befindet
    setxkbmap ie && xmodmap neo_de.xmodmap
    
  3. Um Neo wieder zu deaktivieren, kann man:
    • sich einfach Abmelden oder den Rechner neu starten oder
    • in einer Konsole folgendes eingeben:
      setxkbmap de
      

Neo Version 2: Ausführliche Anleitung zur permanenten Installation

Voraussetzung: Kleine Skripte zum Ein- und Ausschalten

Neo kann man auf der grafischen Oberfläche, aber auch in der Textkonsole verwenden. Man kann es systemweit einrichten (root-Rechte, also vollen Zugriff auf den Rechner erforderlich) oder auch nur für den jeweiligen Benutzer. Um Neo einfach ein- und auszuschalten, gibt es zwei einfache Miniprogramme (Skripte), namens asdf und uiae (linke Hand auf der Grundreihe von außen nach innen abrollen). Wenn diese vorhanden sind, kann der jeweilige Treiber installiert werden (siehe weiter unten). Los geht’s also mit den Progrämmchen:

  1. Die Verzeichnisse $HOME/neo (z. B. /home/gerhard/neo, wobei gerhard hier ein Beispielnutzer sein soll) und $HOME/neo/bin anlegen.
  2. Die Skripte asdf und uiae in das Verzeichnis $HOME/neo/bin legen und ausführbar machen mit:
    • rechter Maustaste auf die Datei asdfEigenschaften → Benutzerrechte auf ausführbar ändern
    • rechter Maustaste auf die Datei uiaeEigenschaften → Benutzerrechte auf ausführbar ändern
    • oder in der Konsole mittels der Eingabe von
      cd $HOME/neo/bin
      chmod u+x asdf uiae
      

Neo in der grafischen Oberfläche, wenn man keinen vollen Zugriff (root-Rechte) auf den Rechner hat

Diese Anleitung beschreibt am Beispiel der xmodmap, wie man Neo problemlos für die grafische Oberfläche (bekannt als X, für viele aber nur bekannt als Gnome oder KDE) einrichten kann. Zunächst sollte man den Abschnitt Voraussetzung: Kleine Skripte zum Ein- und Ausschalten abgearbeitet haben. Dann folgendes:

  1. Die Datei neo_de.xmodmap herunter laden und im Verzeichnis $HOME/neo (also z. B. /home/gerhard/neo) speichern.
  2. Um Neo aktivieren zu können
    • muss man in der Datei ~/.bashrc (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.bashrc) (die Bash ist die Standard-Shell unter den meisten Linuxsystemen) folgende Zeilen hinzufügen:
      # Neo:
      alias asdf="$HOME/neo/bin/asdf xmodmap"
      
    • Alternativ kann man in der Datei asdf mit einem Textbearbeitungsprogramm (Texteditor) die Standardbelegung auf xmodmap ändern. Dazu muss die folgende Zeile an den Anfang der Datei asdf (zweite oder dritte Zeile) eingefügt werden:
      NEO_X_VARIANTE="xmodmap"
      
  3. Damit Neo automatisch beim Anmelden/Hochfahren aktiviert wird, muss man an das Ende der Datei ~/.profile (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.profile) folgende Zeilen hinzufügen:
    # Neo:
    PATH=$PATH:$HOME/neo/bin
    export PATH
    asdf xmodmap
    

Neo in der grafischen Oberfläche aktivieren – und deaktivieren

Nun lässt sich Neo mittels

  • Eingabe von asdf in einer Konsole oder mittels
  • der Tastenkombination Alt+F2 und anschließender Eingabe von asdf

aktivieren.

Zum deaktivieren von Neo muss man

  • in der Konsole uiae eingeben, oder
  • mit der Tastenkombination Alt+F2 und anschließender Eingabe von uiae

wieder auf die übliche Tastaturbelegung (meist QWERTZ) zurück schalten.

Neo in der Textkonsole (root-Zugriff zum Aktivieren erforderlich)

Diese Anleitung beschreibt die Verwendung der neo.map zur Aktivierung von Neo auf der Textkonsole (auch bekannt als TTY oder virtuelles Terminal). Zunächst sollte man den Abschnitt Voraussetzung: Kleine Skripte zum Ein- und Ausschalten abgearbeitet haben. Dann folgendes:

  1. Die Datei neo.map herunter geladen und im Verzeichnis $HOME/neo (also z. B. /home/gerhard/neo) speichern.
  2. Um zu vermeiden, dass Linux durch irgend einen Benutzer unbedienbar gemacht werden kann, darf nur der Benutzer root (= Administrator) die Belegung der Textkonsole ändern.
    • Soll Neo nur für den eigenen Benutzer verfügbar gemacht werden, ist folgendes in der Datei ~/.bashrc (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.bashrc) (die Bash ist die Standard-Shell unter den meisten Linuxsystemen) hinzuzufügen:
      # Neo:
      alias asdf="$HOME/neo/bin/asdf xmodmap"
      
    • Soll Neo systemweit auf der Textkonsole zur Verfügung stehen, muss in der Datei /etc/sysconfig/keyboard auf die Datei neo.map verwiesen werden. Dazu muss die Zeile beginnend mit KEYTABLE geändert werden zu (wobei statt /home/gerhard ist das eigene Homeverzeichnis einzugeben ist):
      KEYTABLE="/home/gerhard/neo/neo"
      

Neo auf der Textkonsole aktivieren – und deaktivieren

Nun lässt sich Neo mittels

  • Eingabe von asdf

in der Textkonsole (im virtuellen Terminal) aktivieren.

Zum deaktivieren von Neo muss man

  • in der Konsole uiae eingeben

und man erhält wieder die übliche Tastaturbelegung (meist QWERTZ) zurück.

Es ist darauf zu achten, dass Benutztername und Passwort für root unter QWERTZ (also der üblichen Tastaturbelegung) eingegeben werden müssen. Nach dem Anmelden auf der Textkonsole/Terminal wird man aufgefordert, das root-Passwort einzugeben (ebenfalls unter QWERTZ). Dadurch wird Neo automatisch aktiviert.


Neo-Einrichtung auf anderen Systemen
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