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Neo 2 für Linux
Für viele Linuxdistributionen sind hier Treiber zu finden.
Verwenden von Neo in der grafischen Oberfläche, wenn man keinen vollen Zugriff (root-Rechte) auf den Rechner hat
Diese Anleitung beschreibt am Beispiel der xmodmap, wie man Neo problemlos für die grafische Oberfläche (bekannt als X, für viele aber nur bekannt als Gnome oder KDE) einrichten kann.
- Die Verzeichnisse $HOME/neo (z. B. /home/gerhard/neo, wobei gerhard hier ein Beispielnutzer sein soll) und $HOME/neo/bin anlegen.
- Die Datei neo_de.xmodmap herunter geladen, und im Verzeichnis $HOME/neo (also z. B. /home/gerhard/neo) speichern.
- Die Skripte asdf und uiae in das Verzeichnis $HOME/neo/bin legen und ausführbar machen mit:
cd $HOME/neo/bin chmod u+x asdf uiae
- An das Ende der Datei ~/.profile (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.profile) folgende Zeilen hinzufügen:
# Neo: PATH=$PATH:$HOME/neo/bin export PATH asdf xmodmap
- In der Datei ~/.bashrc (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.bashrc) (die Bash ist die Standard-Shell unter den meisten Linuxsystemen) folgende Zeile hinzufügen:
# Neo: alias asdf="$HOME/neo/bin/asdf xmodmap"
- Alternativ zu Punkt 5. kann in der Datei asdf mit einem Textbearbeitungsprogramm (Texteditor) die Standardbelegung auf xmodmap geändert werden:
NEO_X_VARIANTE="xmodmap"
Neo in der Textkonsole (root-Zugriff zum Aktivieren erforderlich)
Diese Anleitung beschreibt die Verwendung der neo.map zur Aktivierung von Neo auf der Textkonsole (auch bekannt als TTY oder virtuelles Terminal). Zunächst werden die gleichen Schritte wie im Abschnitt „Verwenden von NEO“ durchgeführt! Insbesondere muss die Datei ›neo.map‹ unter $HOME/neo und die Dateien ›asdf‹ und ›uiae‹ unter $HOME/neo/bin liegen!
Um zu vermeiden, dass Linux durch irgend einen Benutzer unbedienbar gemacht werden kann, darf nur root die Belegung der Textkonsole ändern.
- Soll NEO nur für den eigenen Benutzer verfügbar gemacht werden, ist das
Vorgehen identisch zum Abschnitt „Verwenden von NEO“. Es ist darauf zu achten, dass das Benutztername und Passwort unter qwertz eingegeben werden müssen. Nach dem Login wird man aufgefordert, das root-Passwort einzugeben (ebenfalls unter qwertz). Dadurch wird NEO automatisch aktiviert.
- Soll NEO systemweit auf der Textkonsole zur Verfügung stehen, muss in der
Datei ›/etc/sysconfig/keyboard‹ die Zeile (oder eine ähnlich klingende):
-------------------------- KEYTABLE="de-latin1-nodeadkeys.map.gz" --------------------------
ersetzen durch:
-------------------------- # KEYTABLE="de-latin1-nodeadkeys.map.gz" KEYTABLE="/home/gerhard/neo/neo" --------------------------
Statt /home/gerhard ist das eigene Homeverzeichnis einzugeben. Dadurch wird auf die Datei ›neo.map‹ verwiesen, die zuvor nach $HOME/neo gelegt wurde.
X
Dieser Treiber ersetzt die veraltete Neo Version 1.0, die bei allen Linuxdistributionen schon dabei ist. Zur sauberen Installation braucht man Administrator-Rechte (root-Rechte).
xmodmap
Dieser Treiber nutzt das Programm xmodmap des X-Servers. Man braucht also keine Administrator-Rechte (root-Rechte), um diesen zu nutzen. Allerdings hat man hiermit bei der Anmeldung keine Neo-Tastaturbelegung (bei der Passworteingabe bedenken!). Jedoch hat man hiermit den Vorteil hoher Portabilität: Beispielsweise die Xmodmap-Datei auf einen USB-Stick kopieren und in den fremden Linux-Rechner einstecken, schon kann man mit Neo tippen.
console
Dieser Ordner enthält eine keymap, um die NEO-Tastaturbelegung auch ohne X auf der Konsole benutzten zu können. Diese kann mithilfe einige Skripte automatisch aus der »normalen« xmodmap erstellt werden.
bin
Dieses Verzeichnis enthält einige nützliche Shell-Befehle zur Ausgabe der Neo-Tastaturbelegung (auch einzelne Ebenen) sowie die Möglichkeit, über »uiae« bzw. »asdf« einfach zwischen NEO und QWERT* hin- und herzuwechseln.
