| Version 9 (modified by , 18 years ago) ( diff ) |
|---|
Neo 2 für Linux
Für viele Linuxdistributionen sind hier Treiber zu finden.
Voraussetzung: Kleine Skripte zum Ein- und Ausschalten
Neo kann man auf der grafischen Oberfläche, aber auch in der Textkonsole verwenden. Man kann es systemweit einrichten (root-Rechte, also vollen Zugriff auf den Rechner erforderlich) oder auch nur für den jeweiligen Benutzer. Um Neo einfach ein- und auszuschalten, gibt es zwei einfache Miniprogramme (Skripte), namens asdf und uiae (linke Hand auf der Grundreihe von außen nach innen abrollen). Wenn diese vorhanden sind, kann der jeweilige Treiber installiert werden (siehe weiter unten). Los geht’s also mit den Progrämmchen:
- Die Verzeichnisse $HOME/neo (z. B. /home/gerhard/neo, wobei gerhard hier ein Beispielnutzer sein soll) und $HOME/neo/bin anlegen.
- Die Skripte asdf und uiae in das Verzeichnis $HOME/neo/bin legen und ausführbar machen mit:
- rechter Maustaste auf die Datei asdf → Eigenschaften → Benutzerrechte auf ausführbar ändern
- rechter Maustaste auf die Datei uiae → Eigenschaften → Benutzerrechte auf ausführbar ändern
- oder in der Konsole mittels der Eingabe von
cd $HOME/neo/bin chmod u+x asdf uiae
Neo in der grafischen Oberfläche, wenn man keinen vollen Zugriff (root-Rechte) auf den Rechner hat
Diese Anleitung beschreibt am Beispiel der xmodmap, wie man Neo problemlos für die grafische Oberfläche (bekannt als X, für viele aber nur bekannt als Gnome oder KDE) einrichten kann. Zunächst sollte man den Abschnitt Voraussetzung: Kleine Skripte zum Ein- und Ausschalten abgearbeitet haben. Dann folgendes:
- Die Datei neo_de.xmodmap herunter laden und im Verzeichnis $HOME/neo (also z. B. /home/gerhard/neo) speichern.
- Um Neo aktivieren zu können
- muss man in der Datei ~/.bashrc (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.bashrc) (die Bash ist die Standard-Shell unter den meisten Linuxsystemen) folgende Zeilen hinzufügen:
# Neo: alias asdf="$HOME/neo/bin/asdf xmodmap"
- Alternativ kann man in der Datei asdf mit einem Textbearbeitungsprogramm (Texteditor) die Standardbelegung auf xmodmap ändern. Dazu muss die folgende Zeile an den Anfang der Datei asdf (zweite oder dritte Zeile) eingefügt werden:
NEO_X_VARIANTE="xmodmap"
- muss man in der Datei ~/.bashrc (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.bashrc) (die Bash ist die Standard-Shell unter den meisten Linuxsystemen) folgende Zeilen hinzufügen:
- Damit Neo automatisch beim Anmelden/Hochfahren aktiviert wird, muss man an das Ende der Datei ~/.profile (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.profile) folgende Zeilen hinzufügen:
# Neo: PATH=$PATH:$HOME/neo/bin export PATH asdf xmodmap
Neo aktivieren – und deaktivieren
Nun lässt sich Neo mittels
- Eingabe von asdf in einer Konsole oder mittels
- der Tastenkombination Alt+F2 und anschließender Eingabe von asdf
aktivieren.
Zum deaktivieren von Neo muss man
- in der Konsole uiae eingeben, oder
- mit der Tastenkombination Alt+F2 und anschließender Eingabe von uiae
wieder auf die übliche Tastaturbelegung (meist QWERTZ) zurück schalten.
Neo in der Textkonsole (root-Zugriff zum Aktivieren erforderlich)
Diese Anleitung beschreibt die Verwendung der neo.map zur Aktivierung von Neo auf der Textkonsole (auch bekannt als TTY oder virtuelles Terminal). Zunächst sollte man den Abschnitt Voraussetzung: Kleine Skripte zum Ein- und Ausschalten abgearbeitet haben. Dann folgendes:
- Die Datei neo.map herunter geladen und im Verzeichnis $HOME/neo (also z. B. /home/gerhard/neo) speichern.
- Um zu vermeiden, dass Linux durch irgend einen Benutzer unbedienbar gemacht werden kann, darf nur der Benutzer root (= Administrator) die Belegung der Textkonsole ändern.
- Soll Neo nur für den eigenen Benutzer verfügbar gemacht werden, ist folgendes in der Datei ~/.bashrc (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.bashrc) (die Bash ist die Standard-Shell unter den meisten Linuxsystemen) hinzuzufügen:
# Neo: alias asdf="$HOME/neo/bin/asdf xmodmap"
- Soll Neo systemweit auf der Textkonsole zur Verfügung stehen, muss in der Datei /etc/sysconfig/keyboard auf die Datei neo.map verwiesen werden. Dazu muss die Zeile beginnend mit KEYTABLE geändert werden zu (wobei statt /home/gerhard ist das eigene Homeverzeichnis einzugeben ist):
KEYTABLE="/home/gerhard/neo/neo"
- Soll Neo nur für den eigenen Benutzer verfügbar gemacht werden, ist folgendes in der Datei ~/.bashrc (zu finden im Homeverzeichnis, also z. B. /home/gerhard/.bashrc) (die Bash ist die Standard-Shell unter den meisten Linuxsystemen) hinzuzufügen:
Neo aktivieren – und deaktivieren
Nun lässt sich Neo mittels
- Eingabe von asdf
in der Textkonsole/Terminal aktivieren.
Zum deaktivieren von Neo muss man
- in der Konsole uiae eingeben
und man erhält wieder die übliche Tastaturbelegung (meist QWERTZ) zurück.
Es ist darauf zu achten, dass Benutztername und Passwort für root unter QWERTZ (also der üblichen Tastaturbelegung) eingegeben werden müssen. Nach dem Anmelden auf der Textkonsole/Terminal wird man aufgefordert, das root-Passwort einzugeben (ebenfalls unter QWERTZ). Dadurch wird Neo automatisch aktiviert.
