| 9 | | Das QWERT-Tastaturlayout wurde 1870 konstruiert, um schnelles Schreiben auf mechanischen, frühen Schreibmaschinen zu vermeiden, beziehungsweise die Tasten so anzuordnen, dass man möglichst „TYPEWRITER“ auf der oberen Zeile tippen kann. |
| 10 | | Damit bremst die Standardtastatur die eigene Tippgeschwindigkeit zwischen 50% und 75% aus, dies führt zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen und Sehnenscheidenentzündungen. |
| | 9 | Das QWERT-Tastaturlayout wurde 1870 von '''Christopher Sholes''' ([http://dvzine.org/ DVzine]) konstruiert, um ein Verhaken der Typenhebel beim schnellen Schreiben auf mechanischen, frühen Schreibmaschinen zu vermeiden. |
| | 10 | Die wenigen bis dahin existierenden Schreibmaschinen hatten überwiegend eine alphabetische Anordnung der Buchstaben. |
| | 11 | Eine alternative Erklärung für das QWERT-Layout ist, dass die Tasten so angeordnet wurden, dass man „TYPEWRITER“ auf der oberen Zeile tippen konnte. |
| 23 | | '''Sholes''' (Link: dvzine) soll schon selbst ein besseres Layout vorgeschlagen haben, was allerdings von Remington abgelehnt wurde. |
| 24 | | Er hatte seine 2. Schreibmaschine vorgeschlagen, welche Federrückzüge hatte, wodurch sich die Typen nicht mehr so schnell verhakten. Im gleichen Zuge |
| 25 | | hatte er das andere Layout vorgeschlagen. Die Federn hat man übernommen, das Layout nicht. |
| | 26 | 1932 ließ sich Dr. '''Auguste Dvorak''' von Galabovs Arbeit inspirieren, ein eigenes, auf die englische Sprache zugeschnittenes Tastaturlayout zu entwerfen. Dieses war nachweislich leichter zu bedienen als QWERT, mit deutlich weniger Anstrengung und Risiko auf Sehnenscheidenentzündung zu schreiben, und leicht erlernbar. |
| | 27 | Von der Dvorak-Tastatur gibt es mehrere Varianten, die auf verschiedene andere Sprachen angepasst wurden, für das Deutsche gleich zwei verschiedene: Typ I (oder 2002) und Typ II (siehe die Seite von [http://www.conitzer.de/dvorak/layouts.html Conitzer]. |
| | 28 | In vielen Computern/Betriebssystemen ist das Dvorak-Tastaturlayout bereits implementiert, man braucht es nur zu aktivieren (Mac, Linux, Windows, …), doch bis zum heutigen Tag wird es nur relativ wenig verwendet. [http://de.wikipedia.org/wiki/Dvorak-Tastaturbelegung Weitere Infos auf WP] |
| 36 | | 2004 beschloss '''Hanno Behrens''', dass keine der verfügbaren Tastaturbelegungen den im [wiki:Einführungskapitel] genannten Paradigmen entsprach und entwickelte Version 1 des Neo-Layouts. |
| | 38 | 2004 beschloss '''Hanno Behrens''', dass keine der verfügbaren Tastaturbelegungen seinen Vorstellungen entsprach: Sie folgten nicht den im [wiki:Einführungskapitel] genannten Paradigmen, waren auf fremde Sprachräume oder nicht hinreichend oder gar nach veralteten Erkenntnissen der Ergonomie optimiert. |
| | 39 | Also entwickelte er Version 1 des Neo-Layouts. |
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| | 41 | Als Vorlage dienten Hanno hauptsächlich die Arbeiten von de-ergo und von Meier. |
| | 42 | Er stellte dazu Statistiken auf, welche Bi-/Trigramme etc. schlecht sind, wie oft man welchen Finger benutzt usw. (Link zu seiner Seite?). |
| | 43 | Zur Vermeidung von Kollision erstellte er zwar keine Statistiken, versuchte jedoch, diese mit „nachdenken“ und „scharf hinsehen“ zu vermeiden. |
| | 44 | Er war sich bewusst, dass ein computererechnetes Layout besser sein kann, aber er hatte den Anspruch, dass sein Layout auch „schön“ sein solle, z.B. sollten die Vokale nicht auseinandergerissen werden, verschiedener Sachen sollten logisch gruppiert sein etc. |
| | 45 | Das hätte man natürlich auch alles als Bedingungen für eine Computersimulation eingeben können, ist aber sicher nicht trivial… |
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| | 47 | Falls sich jemand fragt, warum er das tat, der Versuch einer Erklärung: |
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| 44 | | Als Vorlage dienten Hanno hauptsächlich die Arbeiten von de-ergo und von Meier. |
| 45 | | Er stellte dazu Statistiken auf, welche Bi-/Trigramme etc. schlecht sind, wie oft man welchen Finger benutzt usw. (Link zu seiner Seite?). |
| 46 | | Zur Vermeidung von Kollision erstellte er zwar keine Statistiken, versuchte jedoch, diese mit „nachdenken“ und „scharf hinsehen“ zu vermeiden. |
| 47 | | Er war sich bewusst, dass ein computererechnetes Layout besser sein kann, aber er hatte den Anspruch, dass sein Layout auch „schön“ sein solle, z.B. sollten die Vokale nicht auseinandergerissen werden, verschiedener Sachen sollten logisch gruppiert sein etc. |
| 48 | | Das hätte man natürlich auch alles als Bedingungen für eine Computersimulation eingeben können, ist aber sicher nicht trivial… |