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Nora
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  • Geschichte

    v9 v10  
    77== QWERTZ ==
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    9 Das QWERT-Tastaturlayout wurde 1870 konstruiert, um schnelles Schreiben auf mechanischen, frühen Schreibmaschinen zu vermeiden, beziehungsweise die Tasten so anzuordnen, dass man möglichst „TYPEWRITER“ auf der oberen Zeile tippen kann.
    10 Damit bremst die Standardtastatur die eigene Tippgeschwindigkeit zwischen 50% und 75% aus, dies führt zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen und Sehnenscheidenentzündungen.
     9Das QWERT-Tastaturlayout wurde 1870 von '''Christopher Sholes''' ([http://dvzine.org/ DVzine]) konstruiert, um ein Verhaken der Typenhebel beim schnellen Schreiben auf mechanischen, frühen Schreibmaschinen zu vermeiden.
     10Die wenigen bis dahin existierenden Schreibmaschinen hatten überwiegend eine alphabetische Anordnung der Buchstaben.
     11Eine alternative Erklärung für das QWERT-Layout ist, dass die Tasten so angeordnet wurden, dass man „TYPEWRITER“ auf der oberen Zeile tippen konnte.
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    12 Heute gibt es mehrere leicht veränderte Varianten der QWERT-Tastatur: Von der englischen QWERTY- zur deutschen QWERTZ-Tastatur wurden y und z vertauscht und einige Programmierzeichen sind schlechter erreichbar, um stattdessen ä, ö, ü und ß eingeben zu können.
     13Heute gibt es mehrere leicht veränderte Varianten der QWERT-Tastatur: Von der englischen QWERTY- zur deutschen QWERTZ-Tastatur wurden y und z vertauscht und ä, ö, ü und ß können direkt eingegeben werden, dafür sind einige Zeichen, wie /\[]{}, schlechter erreichbar.
    1314Ähnliche Änderungen wurden auch für die französische AZERTY- und andere lokalisierte Varianten eingeführt.
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    1516Weitreichendere Änderungen, die zu größeren Vorteilen führen könnten, haben sich bislang aber noch nicht durchsetzen können.
    1617Dabei sind einige ergonomische Ansätze zur Layout-Gestaltung fast so alt wie QWERT.
     18Schon ''Sholes'' selbst soll ein besseres Layout vorgeschlagen haben, nachdem er eine Schreibmaschine entwickelt hatte, welche Federrückzüge hatte, wodurch sich die Typen nicht mehr so schnell verhakten.
     19Allerdings wurde von Remington, dem Hersteller seiner Schreibmaschinen, nur das Prinzip mit den Federrückzügen übernommen, das Layout nicht.
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    1821
     
    2124'''Teodor Galabov''', ein bulgarischer Stenograph, veröffentlichte im Oktober 1907 eine an die bulgarische Sprache angepasste, ergonomische Tastaturbelegung, die bis in die 1980er Jahre noch nahezu unverändert in Bulgarien als Standardbelegung verwendet wurde. Weitere Infos gibt es [http://www.csc.fi/english/pages/meek/The-Bulgarian-Alphabet-and-Keyboard hier (pdf)].
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    23 '''Sholes''' (Link: dvzine) soll schon selbst ein besseres Layout vorgeschlagen haben, was allerdings von Remington abgelehnt wurde.
    24 Er hatte seine 2. Schreibmaschine vorgeschlagen, welche Federrückzüge hatte, wodurch sich die Typen nicht mehr so schnell verhakten. Im gleichen Zuge
    25 hatte er das andere Layout vorgeschlagen. Die Federn hat man übernommen, das Layout nicht.
     261932 ließ sich Dr. '''Auguste Dvorak''' von Galabovs Arbeit inspirieren, ein eigenes, auf die englische Sprache zugeschnittenes Tastaturlayout zu entwerfen. Dieses war nachweislich leichter zu bedienen als QWERT, mit deutlich weniger Anstrengung und Risiko auf Sehnenscheidenentzündung zu schreiben, und leicht erlernbar.
     27Von der Dvorak-Tastatur gibt es mehrere Varianten, die auf verschiedene andere Sprachen angepasst wurden, für das Deutsche gleich zwei verschiedene: Typ I (oder 2002) und Typ II (siehe die Seite von [http://www.conitzer.de/dvorak/layouts.html Conitzer].
     28In vielen Computern/Betriebssystemen ist das Dvorak-Tastaturlayout bereits implementiert, man braucht es nur zu aktivieren (Mac, Linux, Windows, …), doch bis zum heutigen Tag wird es nur relativ wenig verwendet. [http://de.wikipedia.org/wiki/Dvorak-Tastaturbelegung Weitere Infos auf WP]
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    27 1932 ließ sich Dr. '''Auguste Dvorak''' von Galabovs Arbeit inspirieren, ein eigenes, auf die englische Sprache zugeschnittenes Tastaturlayout zu entwerfen. Dieses war nachweislich leichter zu bedienen als QWERT, mit deutlich weniger Anstrengung und Risiko auf Sehnenscheidenentzündung zu schreiben, und leicht erlernbar. In vielen Computern/Betriebssystemen ist sein Tastaturlayout bereits implementiert, man braucht es nur zu aktivieren (Mac, Linux, …), doch seine Erfindung blieb bis zum heutigen Tage wenig bekannt und wird relativ wenig verwendet.
     30'''Meier''' schrieb 1967 einen Aufsatz über ein „europäisches“ Layout. Dieses sollte Platzhalter für länderspezifische Sonderzeichen enthalten. (Helmut Meier; Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim; 1967)
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    29 '''Meier''' versuchte 1967, ein „europäisches“ Layout zu machen. Dieses sollte Platzhalter für länderspezifische Sonderzeichen enthalten. (Link?)
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    31 '''de-ergo'''? (Link?)
     32'''de-ergo''' (2003) ist eine eigenständige, für die deutsche Sprache entwickelte Belegung, die auf den Untersuchungen von E. Meier basiert.
     33Für weitere Infos, siehe [http://forschung.goebel-consult.de/de-ergo/ Hartmut Goebel].
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    3436== Neo1.0 ==
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    36 2004 beschloss '''Hanno Behrens''', dass keine der verfügbaren Tastaturbelegungen den im [wiki:Einführungskapitel] genannten Paradigmen entsprach und entwickelte Version 1 des Neo-Layouts.
     382004 beschloss '''Hanno Behrens''', dass keine der verfügbaren Tastaturbelegungen seinen Vorstellungen entsprach: Sie folgten nicht den im [wiki:Einführungskapitel] genannten Paradigmen, waren auf fremde Sprachräume oder nicht hinreichend oder gar nach veralteten Erkenntnissen der Ergonomie optimiert.
     39Also entwickelte er Version 1 des Neo-Layouts.
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     41Als Vorlage dienten Hanno hauptsächlich die Arbeiten von de-ergo und von Meier.
     42Er stellte dazu Statistiken auf, welche Bi-/Trigramme etc. schlecht sind, wie oft man welchen Finger benutzt usw. (Link zu seiner Seite?).
     43Zur Vermeidung von Kollision erstellte er zwar keine Statistiken, versuchte jedoch, diese mit „nachdenken“ und „scharf hinsehen“ zu vermeiden.
     44Er war sich bewusst, dass ein computererechnetes Layout besser sein kann, aber er hatte den Anspruch, dass sein Layout auch „schön“ sein solle, z.B. sollten die Vokale nicht auseinandergerissen werden, verschiedener Sachen sollten logisch gruppiert sein etc.
     45Das hätte man natürlich auch alles als Bedingungen für eine Computersimulation eingeben können, ist aber sicher nicht trivial…
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     47Falls sich jemand fragt, warum er das tat, der Versuch einer Erklärung:
    3748Hanno ist freiberuflich und macht die Projekte, auf die er Lust hat.
    3849Auf jeden Fall steckt er auch mal einfach so nen Monat Zeit in irgendwas, was ihn interessiert, wenn er gerade kein anderes Projekt hat.
     
    4152Er nahm sich die bestehenden Erkenntnisse, bastelte diese zusammen, setzte eine Webseite auf, auf der er plausibel erklärte, warum sein Layout besser ist als die anderen und verkündete dies auf der de-ergo Mailingliste.
    4253Die Webseite wurde dann oft zitiert und verlinkt, wodurch das Layout bekannt wurde.
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    44 Als Vorlage dienten Hanno hauptsächlich die Arbeiten von de-ergo und von Meier.
    45 Er stellte dazu Statistiken auf, welche Bi-/Trigramme etc. schlecht sind, wie oft man welchen Finger benutzt usw. (Link zu seiner Seite?).
    46 Zur Vermeidung von Kollision erstellte er zwar keine Statistiken, versuchte jedoch, diese mit „nachdenken“ und „scharf hinsehen“ zu vermeiden.
    47 Er war sich bewusst, dass ein computererechnetes Layout besser sein kann, aber er hatte den Anspruch, dass sein Layout auch „schön“ sein solle, z.B. sollten die Vokale nicht auseinandergerissen werden, verschiedener Sachen sollten logisch gruppiert sein etc.
    48 Das hätte man natürlich auch alles als Bedingungen für eine Computersimulation eingeben können, ist aber sicher nicht trivial…
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